Der Weg vom schlafenden zum erwachten
zum spielenden Menschen
Was ist der WEG?
Es ist ein Leben unter dem Primat des Geistes.
Es ist ein Heilsweg, ein Erlösungsweg, ein Einweihungsweg.
Er führt von der Gefangenschaft in der Welt der Gegensätze,
heraus aus der polaren Welt –
in die Freiheit – in uns selbst.
Der WEG dient dem Leben
Der WEG bedeutet: Dazum spielnden Menschen
Vom Schlafen – zum Erwachen – zum spielenden Menschen.
CHRISTUS ist ein Symbol für den erwachten Menschen.
Der WEG führt: vom Wir zum Ich zum Selbst,
durch das Grauen der Einsamkeit – zur Freiheit.
Durch das Chaos, vom Dunkeln – zum Licht,
Von der Gefangenschaft oder Knechtschaft der polaren Welt,
Der Welt der Gegensätze – zur Überwindung der Gegensätze
Es ist ein WEG vom Sterben des (kleinen) Ich (Ego) zum Leben,
zur Auferstehung.
Der Geist/ das Geistige in uns ist dynamisch und wandlungsfähig und drängt zum Selbst – hin zur Einheit, zum Urbild, das uns innewohnt.
Das Geistige will sich verwirklichen durch Hingabe an das Selbst.
Das Geistige ist unsichtbar, nicht greifbar, grenzenlos, offen, weit.
Es ist erfahrbar – fassbar nur im Bild.
Der Geist ist das Geheime, das Tor zu ihm ist das Leiden
und die Stille ( immer mehr auch Freude. D.M.)
Leiden entsteht durch Rebellion oder Empörung gegen die Ordnungsgesetze,
oder der Mensch kommt in eine Krise (z.B. durch Krankheit).
in der die vertrauten Ordnungsgesetze der materiellen Welt
nicht mehr tragen, zusammenbrechen.
Der Mensch erfährt sich in einer ausweglosen, orientierungslosen Situation.
Wenn er Zugang zum Geist(igen) findet, wird sein Leben erfüllt von Sinn,
und er wird mit den Schwierigkeiten des Alltags leichter fertig.
Der WEG ist steil, ihn zu gehen bedarf der Geduld, (und des Mutes D.M.)
und des Vertrauens.
*
Aus einem Text über DEN WEG von meiner Kollegin und Freundin
Ingeborg Kern, Neckargemünd 2002
Mitarbeiterin im Zentrum von Graf Dürckheim und Maria Hippius

